Donnerstag, 25. Oktober 2007
Nachtgedanken: das ALTER und die ELTERN
irgendwann ereilt es jeden- das alter, zur zeit fühl ich mich davon noch echt weit weg und werd das wohl auch noch ne weile bleiben-aber wie kann man denn seine eigenen eltern verstehn wenn man doch gar nich weiß wie das da so is in dem alter gen 50
da soll man zuhören und am besten alles schlimme abwenden, wieder glückseligkeit mit jedem auftreten und jedem atemzug spenden-telefon genüg nicht und ist man am we dann mal daheim genügts auch nich, weil man nie da is wenn einen die eltern brauchen
da fühlt man sich wie erich kästner: hier brauchen die eltern ihre kinder mehr als die kinder ihre eltern
mein schlechtes gewissen ist deswegen schon so schlecht, das man es nicht mal als preisreduziert verkaufen könnte-und dabei hab ich das gefühl das ich gar nicht für sie beide da sein kann, denn das macht mich zwangsläufig parteiisch, aber ich hab auch das gefühl ich kann gar nich da sein, weil ich da gar nicht weiß wie man sich fühlt-wie alles läuft was das leben für narben hinterlässt und ob und wenn ja wie man denn mit diesen leben kann
mir fällt es ja schwer mit meinen eignen zu leben und schlag ich da nochmal 30 jahre narben drauf is das ein ganzer container den man mit sich rumschleppt-tag ein und tag aus.....da hilft nix, wahrscheinlich müssen da auch eltern erwachsen sein und alleine durch, sich einfach mal ausschreien, -heulen, -lieben....das hab ich so gesagt aber irgendwie hab ich fast den eindruck das is schon zu spät...jetz hilft nur noch ein technisches k.o durch ein we oder den eigenen körper der die notbremse zieht
das schlimme is, das ich da gar nix machen kann-ich weiß ja nich wie das is, war ich die ganze zeit da-es is so viel geschehen, dass ich mich da am besten nich wirklich einmischen mag...langsam perlts ab wie regentropfen....und die ratschläge werden stereotypisch weil man weiß sie nützen nix, leider

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